Brandversuche – Runehamar Tunnel – Norwegen

Der Versuchsaufbau des Feststoffbrands

Der 103 m³ große Palettenstapel 14,4 x 2,4 x 3m (L x B x H) wurde an mehreren Punkten angezündet.

Um eine hundertprozentige Durchzündung zu gewährleisten, brannte das Feuer nach Erreichen der 1.000 °C-Grenze noch weitere 2 Minuten.

Die gesamte Vorbrenndauer betrug ca. 7 Minuten.

Aufgabe war es, den Brand innerhalb von 15 Minuten so zu kontrollieren, dass eine weitere Brandausbreitung in Windrichtung verhindert wird und Einsatzkräfte zum Brandgut vordringen können.

Aufbau der Löschanlage

Zur Durchführung der Tests wurde eine Löschanlage vom Typ „One Seven® 10.500 ST“ im Versuchstunnel montiert. Diese Anlage entspricht dem System, welches bei einer Real-Installation auch zum Einsatz kommt. Diese Anlage wurde ca. 200 m vom Tunnelportal entfernt in einer Nische aufgebaut. Das System erzeugt ein Schaumvolumen von ca. 11 m³ pro Minute. Der Schaum wird durch eine Leitung zu den Löschbereichen transportiert.

Die Löschversuche wurden ca. 500 m vom Tunnelportal entfernt durchgeführt. An dieser Stelle sind insgesamt 3 Löschbereiche von je 12,5 m Länge aufgebaut worden.

Die Löschversuche wurden ca. 500 m vom Tunnelportal entfernt durchgeführt. An dieser Stelle sind insgesamt 3 Löschbereiche von je 12,5 m Länge aufgebaut worden.

Die Löschversuche wurden ca. 500 m vom Tunnelportal entfernt durchgeführt. An dieser Stelle sind insgesamt 3 Löschbereiche von je 12,5 m Länge aufgebaut worden.

Jedes dieser Rohre ist mit 14 patentierten Mehrkanal-Vollstrahldüsen bestückt, die den Schaum in gebündelten Strahlen ausbringen.

Die Löschanlagen-Steuerung wurde in der Test-Station direkt am Tunnel-Portal installiert. Von hier aus konnte die gesamte Anlage inkl. aller Ventile in den Löschbereichen fernbedient werden.

Der Löschvorgang

Das One Seven® System war problemlos in der Lage, dieses extreme Szenario zu beherrschen. Die Temperatur konnte innerhalb von ca. 8 Minuten von 1.100 °C auf ca. 200 °C gesenkt werden (Senkung um 900 °C).

D. h. die kritische Temperatur von 280 °C wurde bereits in der Hälfte der geforderten Zeit unterschritten.

Nach 22 Minuten war der Brand weitestgehend gelöscht.

Versuchsgrafik

Die einzelnen Löschbereiche (Nr. I – XI) dieser Anlage bestehen aus je 3 Sektoren (Nr. 1 – 3) und werden in einer definierten Reihenfolge
geschaltet.

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